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Red Bull Manny Mania Deutschlandfinale - Berlin

Red Bull Manny Mania Deutschlandfinale - Berlin

Hochtalentiert, kombinationssicher, konstant von der ersten Minute an. Das trifft seit diesem Wochenende nicht nur auf die WM-Leistung von Thomas Müller zu, sondern auch auf die von Daniel Meier beim großen Red Bull Manny Mania Deutschlandfinale am Berliner Wassertorplatz. Erstmals trafen hier am Samstag 34 der besten Amateur- Skater auf zwei Rollen aufeinander um zu klären, wer der wahre Manualkönig von Deutschland ist. Um im Finale antreten zu dürfen, mussten sich alle Fahrer zuvor bei einem der dreizehn Stopps der Red Bull Manny Mania Tour qualifizieren. Das Starterfeld war hochkarätig besetzt und bot bei  knallheißen 37 Grad Skatekunst auf Topniveau. Der 19-jährige Daniel Meier, der schon beim Qualifyer in Hannover als heißer Favorit für den Gesamtsieg gehandelt wurde, balancierte sich im Finale zum Titel des deutschen Manualmeisters. Er repräsentiert Deutschland nun am 21. August beim internationalen Red Bull Manny Mania Finale in New York.

Die dreihundert Zuschauer sahen von Beginn an Manualskaten auf technisch höchstem Niveau. Entsprechend schwierig fiel den Judges schon in der Vorrunde die Entscheidung, welche zwölf Manualexperten das Halbfinale bestreiten sollten. Die beiden Erstqualifizierten der Vorrunde Daniel Meier und Kenny Hopf zählten schon im Vorfeld des Finales zu den Favoriten auf den Gesamtsieg und bestätigten ihre Rolle souverän. Beide dominierten ihre Heats und so sicherte sich Daniel Meier mit unzähligen Flip In Wheelie Kombinationen wie Switch Heelflip Nosemanny oder Fakie Bigspin Flip to Manny die höchste Wertung der Vorrunde. Der Hamburger Kenny Hopf, Zweitbester nach der Vorrunde, erntete unter anderem für seinen Nollie Treflip to Manny am London Gap den Beifall der Zuschauer. Im Semifinale mussten sich namhafte Fahrer wie Patrick Bös, Tobias Trautmann oder Glenn Michelfelder den Balancekünsten von Daniel Meier, Kenny Hopf, Marlon Schollmeier und Matthias Frei geschlagen geben, die den Final Heat unter sich ausfuhren. Letzterer musste jedoch von Krämpfen geplagt im Finale aufgeben und zusehen, wie die Podestplätze ohne ihn vergeben wurden.

In einem engen Duell packten die drei verbleibenden Finalisten in den letzten zehn Minuten des Contests erneut ihr volles Repertoire an Wheeliekombos aus und Daniel Meier sandte mit Tricks wie einem Nollie BS Heelflip to Sw Manny erste Botschaften in Richtung Big Apple. Botschaften, die auch die Jury erhörte und den 19-jährigen Stassfurter aufgrund seiner Konstanz und Trickvielfalt am Ende als den Manualkönig Deutschlands kürte. „Meine Gedanken sind völlig blank. Ich war noch nie außerhalb Europas und jetzt gleich New York. Unglaublich!“

Den Videoclip zum Deutschlandfinale der Red Bull Manny Mania gibt's HIER im Playboard Movieplayer!

Um nach der weltweiten Manualmeister-Krone greifen zu können, muss der deutsche Wheelieprofessor, wie er nach seinem Sieg betitelt wurde, nun am 21. August in New York sein volles Trickprogramm auspacken: Beim Am World Final unter der Manhattan Bridge geht es dann gegen die Manny- Meister aus 25 Ländern. Als Krönung könnte auf ihn bei einem erneuten Sieg ein – sonst nur per Einladung vergebener – Startplatz im Red Bull Manny Mania Pro Contest warten. Die Liste der Konkurrenten beinhaltet dann das Who is Who des Skatens auf zwei Rollen: Manual-Experten wie Joey Brezinski, Eli Reed oder Mike Mo Capaldi rollen dann über die Manual Pads und kämpfen um den Titel des weltweiten Manualmeisters aller Klassen.

Ergebnis Red Bull Manny Mania Deutschlandfinale:

1.    Daniel Meier
2.    Kenny Hopf
3.    Marlon Schollmeier
4.    Matthias Frei


Weitere Infos zu Red Bull Manny Mania und zum Weltfinale in New York gibt es unter www.redbullmannymania.com

 

< zurück Von Tobi Rödl
 
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