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Eleven Outerwear – Einblick in die Produktion

Eleven Outerwear – Einblick in die Produktion

Zum Winter gehört Schnee, gehören Berge, gehört irgendwie Weihnachten und Silvester und zum Winter gehören auch dicke Klamotten. Jedes Jahr freuen wir uns aufs Neue endlich die Winterjacke aus dem Regal zu holen und die Saison einzuläuten. Das gute dabei ist, dass die schmucken Stücke meistens nicht nur warm sind, sondern auch noch verdammt viel Style haben. Wenn wir uns gerade dick einpacken, sind die Köpfe hinter den Outerwear Produkten den Trends schon ein paar Jahre voraus.

Bis ein neues Produkt entsteht, bedarf es einer Menge kreativer Ideen und dafür bedarf es wiederum kreativen Köpfen und der Zusammenarbeit von Designern, Teamridern und allen die an dem Entstehungsprozess beteiligt sind. Die Vorbereitungen für eine neue Kollektion beginnen meist im Januar, zwei Jahre vor der Saison, in der der Stuff letztendlich auf den Markt kommt. Da bekanntlich aller Anfang schwer ist, müssen als Erstes einige Fragen beantwortet werden. Welche Richtung wollen wir nehmen? Welche Trends gibt es?  Wie lässt es sich realisieren das „bestimmte etwas“ in die Kollektion einfließen zu lassen? Welche neuen Technologien/Produktions-Möglichkeiten gibt es? Wie können wir die Kunden überraschen? Was passiert in anderen Bereichen wie Fashion-Design, Architektur, Fotografie? Genug Fragen also um sich den Winter über Gedanken zu machen was style-technisch im übernächsten Winter gehen soll.

Da es nicht nur eine Antwort auf jede Frage gibt und die Geschmäcker verschieden sind konzentriert man sich bei Eleven auf vier Kollektionen, wobei jede ein anderes Thema, eine andere Inspiration, einen anderen Fokus und Zielmarkt hat. Diese Saison geht Eleven mit Spectra, Neo Collection, Club of Eleven und der Decent Line an den Start. Sind die Themen der verschiedenen Kollektionen definiert, geht es als erstes an die Ausawahl der Stoffe. Da sich die Technologie hier jedes Jahr weiter entwickelt, geschieht dies in enger Zusammenarbeit mit den Zulieferbetrieben. Auswahlkriterien sind hier vor allem sinnvolle neue Technologien und natürlich muss alles zur Eleven Idee passen. Dass am Ende etwas ganz anderes rauskommt, als man sich am Anfang vorgestellt hat, kann wohl jeder nachvollziehen der schon mal kreativ gearbeitet hat. Aber genau das macht einen Brand authentisch. Da die Auswahl der Stoffe ein Schlüsselprozess ist, wird darauf auch viel Zeit verwendet. Beim fertigen Produkt bestimmt der Stoff das Aussehen, das Feeling und natürlich die Qualität. Aber Kleidung besteht nun mal nicht nur aus Stoff und somit arbeiten die Designer an Formen, Taschen, versteckten Features, Maßen, Farben und allen anderen Dingen die uns im Winter glücklich machen. Die Fabrik Produktion startet, nachdem jede Kleinigkeit auf einem Syle-Sheet pro Produkt festgehalten ist und erste Samples rausgebracht werden können. Bis alles perfekt ist, kann es bis zu fünf Samples kosten und erst dann startet die erste Produktion für die Einzelhändler. Das bedeutet noch mal viel Input von den Händlern und Teamridern und es werden letzte Verbesserungen für den finalen Produktionslauf vorgenommen. Hinter all den Schritten, Ideen und Produktionsläufen steht immer eine Kooperation aller Beteiligten, ohne die bei über 250 Einzelteilen einfach gar nichts funktionieren würde. Wenn alle Einzelteile dann beisammen sind und perfekt sitzen, startet der letzte Produktionslauf und wir dürfen uns im August/September über neuen Stuff in den Läden freuen. Und dann heißt es nur noch warten auf den ersten Schnee und mit neuem Set-Up ab in den Winter!

Mehr Infos: www.eleven.ch

< zurück Von Yannick Simon
 
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