ohr


Deprecated: Function eregi() is deprecated in /kunden/94890_93059/rp-hosting/5030/1033/playboard/modules/mod_imgttfmenu/j154_legacy.php on line 60
Instagram
platzhalter platzhalter platzhalter

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /kunden/94890_93059/rp-hosting/5030/1033/playboard/plugins/content/plg_iframe.php on line 45
PLAYBOARD INTERN: Daniel Moshels Doku!!

PLAYBOARD INTERN: Daniel Moshels Doku!!

Unser Skate- & Snowboardkollege aus Berchtesgaden, gehörte definitiv zu einer der Tatkräftigsten Mitarbeitern in unseren Rängen beim Playboard und war für den Schnitt des allerersten Playboard Skateboard Videos verantwortlich und hatte seiner Zeit ganze Arbeit geleistet. Das war 1998 und genau heute am 17. Oktober wird sein erster großer Dokumentarfilm „Login2Life“ beim „Das kleine Fernsehspiel“ im ZDF gezeigt. Anlass für uns diesen Programmhinweis einzuschieben und Daniels Weg vom Playboard Videoeditor zum Regisseur zu verfolgen...

Hallo Daniel, seit unserem 1. Playboard Skateboard Video ist eine Menge Zeit vergangen und jetzt kommt am Montag dein Dokumentarfilm „Login2Life“ im deutschen Fernsehen. Herzlichen Glückwunsch! 
Kannst du dich noch ans Playboard Video erinnern, wann das war und wie lange du daran damals gearbeitet hast?


In meiner Teeniezeit, lang vor dem Playboard Video, habe ich mit zwei VHS Videorecordern unsere amateurartigen Skate- und Snowboardaufnahmen zusammengeschnipselt. Die Filmchen haben wir dann zur eigenen Belustigung angeschaut, oder damit versucht „halbscharige“ Sponsorverträge an Land zu ziehen. Damals war das Playboard Video die erstmalige Gelegenheit mich mit einem Film an ein etwas breiteres Publikum zu wenden. Das war das erste Video, welches ich während des Studiums mit einem Computer geschnitten habe. Eine zähe Geschichte, da ich mit einer 9 Gigabyte Festplatte versuchte (die so laut war wie drei heutige Serverkühlschränke) viele Stunden Footage zu handhaben. Ich weiß nicht mehr wie viele Nächte ich geschnitten habe. Ich weiß nur, dass das Video 45 Minuten lang war und meine Kiste ca. 1000 mal abgeschmiert ist, bevor ich glücklich, das finale Produkt vorliegen gehabt habe. Schaue ich heute das Video von damals an, dann überkommt mich ein gestalterisches Schaudern. Ich befand mich damals in einer Art 'kreativen Pubertät', welche nicht so schön zum Anschauen ist. Aber das ist wohl immer so.


Playboard „Late Night“ Videotrailer von 1998


Inzwischen sind ja viele Jahre vergangen, bist weiter ins Filmgeschäft eingestiegen, aber wie war denn dein Werdegang vom skatenden und snowboardenden Studenten hin zum Regisseur?


Snowboardvideos zu gestalten hat mir als 14-Jähriger Freude bereitet. Ich bin bei der Wahl meiner Beschäftigung immer diesem Gefühl nachgegangen. Das Studium in Salzburg kam mir nur gelegen, weil ich damals die alpinen Interessen mit der beruflichen Ausbildung gut verbinden konnte. Bei diesem Studium hast du alles und nichts gelernt, jedoch konnte ich mich filmerisch ein wenig austoben und mir glückte es, einen mehr oder weniger gelungenen Kurzfilm (namens "komA") auf 35mm zu realisieren, bei dem ich soviel gelernt habe, wie im gesamten Studium durch didaktische Mittel nicht. 
Nach der FH ergab sich die Gelegenheit in Wien kommerziell zu arbeiten und das ging auch eine Weile gut, bis mich ein Gefühl der Leere überkam. Ich merkte, dass ich eigentlich nicht die Filmlaufbahn eingeschlagen habe, um ausschließlich Werbung für irgendwelche Firmen und ihre Produkte zu machen. Doch dauerte es mehrere Jahre bis sich mir die Idee für den richtigen Film auftat.



Dein Kurzfilmprojekt „Der Doppelgaenger“ den du mit deiner Frau Stephanie Winter zusammen produziert hast, hat ja einige Auszeichnungen bekommen. Worum geht’s in den Film und wo wurde er gezeigt?


„Der Doppelgaenger“ ist eine surreal-fiktive Geschichte, bei dem ein Zugpassagier in sein Unterbewusstsein reist und dort mit seiner schauerlichen, längst verdrängten Vergangenheit konfrontiert wird. Stephanie, die bei diesem Film Buch und Regie geführt hat, hat das gleichnamige Gedicht von Heinrich Heine interpretiert und mit fantastischen Bildern in Szene gesetzt. „Der Doppelgaenger“ ist schon quer um den Globus gegangen. Das Highlight war für uns letztes Jahr in Busan, Südkorea. Wir durften dort hinreisen und es war toll dort interessante Filmemacher aus dem asiatischen Raum kennen zu lernen, und gleich den zweitgrößten Preis des Festivals abzuräumen. 


Doppelgaenger-Teaser


Dein neuer Film heißt „Login2Life“, ist ein Dokumentarfilm über Menschen, die es wissen synthetische 3D online Welten wie Second Life und World of Warcraft für sich zu nutzen. Er wird heute am 17. Oktober im „Kleinen Fernsehspiel“ im ZDF gezeigt. Gratulation! Um etwas anzuteasen, könntest du uns mal kurz in die Handlung einweihen?


Hier zitiere ich gerne unsere Verkaufs 3-Zeiler: "Login2Life" begleitet Menschen, denen die virtuelle Welt zur alternativen Heimat geworden ist. Dies ist der Ausgangspunkt einer Reise durch faszinierende fremde Welten, zu Menschen in verschiedenen Erdteilen, die nur eines gemeinsam haben: Sie wissen den synthetischen Raum als Erweiterung ihres Lebens zu nutzen.

Wie bist du auf das Thema gekommen?


Ich bin 2005 auf World of Warcraft gestoßen und war von Anfang an einfach nur geplättet von der neuen Spielerfahrung. Pixelplätze bekamen eine Bedeutung, die sonst nur reale Plätze bis dato für mich hatten, weil man dort miteinander Zeit verbringt und Aktivitäten in einer Parallelwelt unternimmt. Du kommst in eine mittelalterliche Pixel-Spelunke und denkst dir: Hier habe ich das letzte Bier mit meinem Kumpel getrunken und ewig gelabert, nachdem wir Pixelmonster XY gekillt haben. Dieser überwältigende Eindruck war dafür verantwortlich, dass die Idee für die Doku geboren wurde.



Du hast erzählt, dass du unglaubliche fünf Jahre daran gearbeitet hast. Fast ein kleines Lebenswerk sozusagen... Wie hält man das durch und wie bist du an die Protagonisten gekommen?

Sicher nicht so einfach wildfremde Personen mit verschiedenen Charakteren aus verschiedenen Winkeln der Erde im persönlichen, stellenweise auch intimen Leben online und offline zu begleiten?
Fünf Jahre sind von der Idee bis zum finalen Produkt vergangen. Viel Zeit ist dafür draufgegangen dem nötigen Geld hinterherzulaufen. Nachdem ich mich zum ersten Mal in Second Life (SL) eingelogged habe, bin ich recht bald auf den bekanntesten Second Life Reporter Bernhard Drax gestoßen, der Gott und die Welt in Second Life (SL) kennt. Mit ihm im Boot war es einfacher die Charaktere zu finden. Interessanterweise war das 'Casting' in SL sehr hilfreich, um das nötige Vertrauen der Personen mir gegenüber aufzubauen. Als ich sie dann zum ersten Mal mit Kamera besuchte, hatten die Beteiligten das Gefühl, dass sie keinem Fremden gegenüberstehen.




Du hast mir sogar erzählt, dass du eine Klausel unterschreiben musstest, dass du während der Drehphase kein Skateboard fährst!


Ja, in der Tat. Nachdem ich komplett alleine um den Globus getourt bin, musste sogar mein Orthopäde bestätigen (der mich zuvor am Kreuzband operiert hatte), dass ich in der Lage war diese 'Strapazen' auf mich zu nehmen. Die Geldgeber und Förderer wollen sich immer absichern, dass der Film auf jeden Fall fertig gestellt wird.

 Geld spielt überall eine Rolle, in Anbetracht dessen, dass „Login2Life“ ein kleines Vermögen gekostet hat, ist das auch irgendwie verständlich, dass die Auftraggeber absichern wollen, dass du deinen Dokumentarfilm auch zu Ende bringst.

wie schafft man es, so ein Projekt zu verwirklichen?


Ein Vermögen ist relativ. „Login2Life“ ist ein sehr kleiner Film verglichen zu anderen. Es ist eine Doku mit durchschnittlichen Budget, d.h. ein deutscher Spielfilm kostet das zigfache einer solchen Doku. Es war uns ermöglicht worden, mit dem Budget das Ding zu schaukeln. Jedoch stecken weit mehr Stunden Arbeit in dem Projekt, als das Produktionsbudget hergab. Verwirklichen kann man so etwas nur, wenn man die nötige Leidenschaft kombiniert mit einer ewigen Ausdauer ins Projekt einbringt. 

Der Film ist ja ab heute auch für eine Woche in der ZDF Mediathek zu finden und kann rund um die Uhr kostenlos angesehen werden.

wie geht’s danach weiter, schon auch neue Projekte und Filme in Aussicht oder erst einmal lange Urlaub machen?


Ich mach erstmal auf langsam. Als angehende Eltern ist bei uns momentan Nestbau angesagt. Ich sammle schon länger Ideen für einen Spielfilm und eine Doku. Jedoch braucht es erst viel Input und Leidenschaft, bevor man wieder Output liefern kann. 
 


Recht herzlichen Dank fürs Interview und dein damaliges Engagement bei unserem allerersten Playboard Videoprojekt – als hätten wir es damals schon gewusst, dass was aus dir wird! Herzlichen Glückwunsch noch mal Daniel und beim nächsten Treffen können wir auch wieder zum Skaten oder Snowboarden gehen.


Ich hab zu danken! Freu mich unglaublich wieder mit euch am Jenner (Berg in Berchtesgaden) brettln zu gehen.

Gratis Link zur ZDF Mediathek und Daniel Moshels Film: „Login2Life

Hier nun die Sendetermine:

- Mo 17.10.2011, 00.00 Uhr im ZDF

- So 23.10.2011, 20.15 und 02.35 Uhr in zdf.kultur und

ab 17.10.2011 Online in der ZDFmediathek (für eine Woche)

Mehr Infos: Login2Life auf Facebook

< zurück
 
Movies
Photo of the Week
CALENDAR

NOEVENTS


Deprecated: Function eregi() is deprecated in /kunden/94890_93059/rp-hosting/5030/1033/playboard/modules/mod_imgttfmenu/j154_legacy.php on line 60
Shop
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
  • Playboard Magazin
MAGAZINE
Anzeige
Anzeige
Advertisement