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Make Bavaria skate again

Make Bavaria skate again

Es hat ganze 7 Jahre Vereinsarbeit und 7 Monate Aufbauzeit gedauert, bis das Projekt "Schaffung einer Skatehalle" realsiert werden konnte, aber nun hat sie eröffnet - die neue Skatehalle in Regensburg.

Der gemeinnützige Verein spot e.V. hat bewiesen, dass das Unmögliche möglich ist!

Die ca. 1100qm große Halle im Westen von Regensburg (mit optimaler Autobahn und Bus-Anbindung) beherbergt zwei Vereine, die sich ihre eigenen jeweiligen Bereiche eingerichtet haben. Auf rund 320qm hat Parkour e.V. einen Platz gefunden, um die erste Freerunner Halle Deutschlands zu betreiben. Siehe www.parkourregensburg.de/

Spot e.V. hat alle Hebel in Bewegung gesetzt die verbleibenden 760qm bestmöglich mit Obstacles zu bestücken. Herausforderung war nur, dass bei Gründung des gemeinnützigen Vereins keinerlei Gelder für Rampen zur Verfügung standen. Aber allein durch die Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder, die über die letzten sieben Jahre angespart wurden, konnte man diese gebrauchte Miniramp erwerben.

Mit einer Breite von über 11m ist sie eine der breitesten Miniramps in Bayern und wurde Dank lokaler Sponsoren von Grund auf renoviert und mit einem neuen diagonal verlegten Belag versehen.

Weil die Rampe ursprünglich aber noch breiter war, wurden die weiteren Elemente an einer Seite angefügt, um einen nahtlosen Übergang zum Streetbereich zu erhalten. Über eine Welle und einem Curbcut gelangt man nun automatisch zur Streetarea. Damit lässt sich die ganze Halle - ohne auch nur einmal vom Board absteigen zu müssen - durchheizen!

Zwei Extensions (eine davon mit Poolcoping) und eine integrierte Bank sorgen für weiteren Thrill und Fahrspaß.

Am Curbcut wurde eine Chinawall positioniert, die früher einmal als Miniramp-Extension an der Bank fungierte. Upcycling lautete das Motto beim Bau und ein optimale Auslastung des vorhandenen Budgets garantierte, dass die Halle letztendlich vollständig mit einer ausgeklügelten Rampenlandschaft ausgebaut werden konnte.

Der hintere Teil der Halle fungiert als Streetparcours mit Stufen, Leges und Handrails, die von BMX-Fahrer und Skateboardern gemeinsam in Anspruch genommen werden können. Denn nur so war es spot e.V. auch überhaupt erst möglich, die Stadt Regensburg für dieses Hallenprojekt mit ins Boot zu holen. "Eine Halle für alle!" lautete der immerwährende Slogan, der sieben Jahre lang an die Stadtväter herangetragen und letztendlich in den Koalitionsvertrag des neuen Stadtrats mit aufgenommen wurde. 

Doch die Suche nach einer passenden Location innerhalb der Stadtgrenzen gestaltete sich all die Jahre äußerst schwierig, denn Regensburg ist eine Boomtown. Vollbeschäftigung, mangelnder Wohnraum, wenig vorhandene leerstehende Industriegebäude und horrende Mietvorstellungen ließen die Suche zur "never ending story" werden. Etliche Ruinenbesichtigungen inklusive!

Doch die jahrelange und unermüdliche Vereinsarbeit machte sich bezahlt, denn mit einem Male half die Stadt bei der Locationsuche, die sie jetzt auch für die nächsten Jahre bezuschusst. Mit der Telis Finanz AG Halle (einer ehemaligen Zoohandlung) wurde man schließlich fündig. Mit dem regionalen Energieversorger REWAG und dem LED Hersteller OSRAM Semiconductors wurden zudem zwei Sponsoren gefunden, die eine nagelneue LED-Beleuchtung unter die Hallendecke montierten und gegen die veralteten und stromfressende Leuchtstoffröhren austauschten. Neueste Videoüberwachungstechnik liefert die Firma Dallmeier aus Regensburg mit ihrer 30K Panoramakamera, die nun auch den Kölner Dom bewacht. 

Dank weiterer Spenden und Sponsoren konnte auch die Streetarea aufgebaut werden. In Zusammenarbeit mit Andreas Schützenberger von IOU Ramps und vielen engagierten ehrenamtlichen Helfern wurde Stück für Stück, Rampe für Rampe zusammengezimmert. Um Platz zu sparen, nötige Fluchtwege und breitere Plattformen zu erhalten, wurden deweiteren zwei Tunnels an den Seiten erstellt. 

Jeder Quadratmeter wurde optimal ausgenützt, um die Rampenvielfalt so groß wie möglich zu gestalten. Insgesamt ist die Halle Transition-lastiger geworden, zum einen weil ca. 70% der Obstacles aus gebrauchten (und damit vorgegebenen) Rampen gebaut wurden und zum anderen war so ein Parcours in der Art in Regensburg bislang noch nicht vorzufinden. Spot e.V. hat von Anfang an alle Mitglieder bei der Planung der Halle mit einbezogen und alle Wünsche und Anregungen aller Vereinsmitglieder mit einfließen lassen.

Deshalb findet sich auch eine große Jumpbox für die BMXer in der Halle, die aber dank Roller auch für Skateboarder fahrbar ist! Chris Pfanner hat die Mini-Mega schon mit einem dicken BS 180 Grab eingeweiht und...

...Albertross aka Tobi Kupfer die Miniramp unter die Lupe genommen. Hier haut er sich brusthoch mit einem Mute Tweaker to Fakie aus der 2,35m hohen Extension! (ph: JBcam)

Der große Clou aber sind die verschiebbare London-Gap-Ledge, das höhenverstellbare Handrail...

...und das modulare Stufen-Set, das als 8er Treppe (mit oder ohne Handrail), 4-flat-4 Doubleset oder großes 4er-Stufen-London-Gap auftrumpfen kann.

Alles mit TÜV-Siegel - einfach das Video anschauen...

Die Herausforderung war weitaus größer als gedacht, aber trotz viel Arbeit, Zeit, Geld und ehrenamtliches Engagement, haben wir es geschafft dieses gemeinnützige Hallenprojekt erfolgreich zu Ende zu bringen und die Halle im Dezember zu eröffnen. Bei der damaligen Vereinsgründung im Jahr 2009 haben sich die Vorstandsmitglieder darauf verständigt, für dieses Hallenprojekt drei Jahre als Zielvorgabe festzusetzten - letzten Endes wurden daraus allerdings sieben!

Deshalb war es auch hier auf Playboard.de letztes Jahr etwas ruhiger, da diese Skatehallen-Realisierung in der Playboard Heimatstadt groß auf der Agenda stand. Dafür hat sich die getane Arbeit aller Beteiligten gelohnt, denn Bayern hat eine neue helle und beheizte Skatehalle bekommen.

Make Bavaria skate again - visit www.skatehalle-regensburg.de

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